Sicherheit beginnt vor der Kriegsschwelle
Am 5. November zeigte Staatssekretär Dr. Markus Mäder in seinem Referat «Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz 2026» den über 90 Anwesenden auf, wie vielschichtig heutige Konflikte sind: Machtpolitischer Druck, verdeckte Aktionen und offene Gewalt greifen ineinander. Die Grenzen zwischen Frieden und Krieg verschwimmen; Aggressoren und das Überschreiten der Kriegsschwelle sind oft schwer erkennbar.
Für die Schweiz bedeutet dies: Sicherheit erfordert mehr als militärische Bereitschaft. Die Sicherheitspolitische Strategie setzt auf drei Stossrichtungen: die Widerstandskraft von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft stärken, Abwehr und Bevölkerungsschutz verbessern sowie die Verteidigungsfähigkeit der Armee erhöhen – auch durch Kooperation.
Beim traditionellen Apéro blieb Zeit, die Strategie zu diskutieren und die Kameradschaft zu pflegen. Wir danken Markus Mäder herzlich für das aufschlussreiche Referat und allen Teilnehmenden für ihr Interesse.